Wie viele GB brauchst du wirklich für deine Reise?
Das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird, meist kurz vor der Abreise: « Wie viele GB brauche ich denn wirklich? » Und die ehrliche Antwort lautet: Das hängt viel weniger von deinem Reiseziel ab als von deinen Daumen. Zwei Menschen auf derselben Reise können völlig unterschiedliche Mengen verbrauchen — die eine schaut zweimal am Tag auf die Karte, die andere überträgt die Karte live.
Statt einer magischen Zahl zeigen wir dir also, wie du deine Zahl findest.
Was wirklich wie viel verbraucht
Größenordnungen, denn mehr brauchst du nicht (die genauen Werte schwanken je nach App und gewählter Qualität):
— Die Navigation (Maps, Citymapper): leicht — etwa 5 bis 10 MB pro Stunde aktiver Führung. Du kannst sie den ganzen Tag nutzen, sie bleibt klein.
— Die Nachrichten: Text ist vernachlässigbar. Fotos kommen mit ein paar MB pro Stück dazu; Videos deutlich mehr.
— Musik-Streaming: rund 50 bis 100 MB pro Stunde, je nach Qualität.
— Soziale Netzwerke mit Video (Stories, Reels): die Falle dieser Liste — locker mehrere Hundert MB pro Stunde, in hoher Qualität manchmal bis zu einem Gigabyte. Scrollen ist das neue Streaming.
— Videoanrufe: grob 500 MB bis 1 GB pro Stunde.
— Video-Streaming: etwa 1 GB pro Stunde in Standardqualität, bis zu 3 GB in HD.
— Die Verbindungsfreigabe für einen Laptop: ein Multiplikator, kein fester Betrag — ein Computer verhält sich wie drei Telefone, vor allem, wenn er beschließt, sich zu aktualisieren.
« Dein Datenbudget hängt nicht davon ab, wohin du gehst. Es hängt davon ab, was dein Telefon tut, wenn du nicht hinschaust. »
Drei Reisetypen
Der Minimalist — Karten, Nachrichten, Buchungen, ein kurzer Blick aufs Wetter. Oft weniger als 1 GB pro Woche. Ein kleiner Tarif reicht völlig, mit Spielraum.
Der vernetzte Reisende — all das, plus Musik unterwegs, soziale Netzwerke am Abend, Fotos, die im Vorbeigehen geteilt werden. Rechne mit etwa 2 bis 3 GB pro Woche, mehr, wenn Reels ins Spiel kommen. Das ist der Typ der meisten Leute — und die meisten unterschätzen ihn.
Der Creator / die Person im Homeoffice — tägliche Stories, Videoanrufe, die nicht abbrechen dürfen, der Laptop in der Verbindungsfreigabe zwischen zwei Zügen. Denke in Gigabyte pro Tag, nicht pro Woche, und plane großzügig: mitten im Kundengespräch ohne Daten dazustehen kostet mehr als jeder Tarif.
Die stillen Tarif-Killer
Die meisten Datenbudgets sterben nicht auf dem Bildschirm, sondern im Hintergrund. Die üblichen Verdächtigen: die Foto-Sicherung, die über Mobilfunk läuft (ein Tag voller Urlaubsfotos kann sehr schwer wiegen), die Stores, die Apps über mobile Daten aktualisieren, die automatische Videowiedergabe in den Feeds und die Cloud-Dienste, die Ordner synchronisieren, deren Existenz du längst vergessen hattest. Fünf Minuten Einstellungen vor der Abreise schalten das alles aus.
📶 Die 5 Minuten Einstellungen vor dem Einsteigen
Foto-Sicherung: nur WLAN. App-Updates: nur WLAN. Datensparmodus / Modus für geringen Datenverbrauch: aktiviert. Offline-Karten und Playlists: zu Hause heruntergeladen. Und prüfe zuerst, ob dein Telefon eine eSIM akzeptiert — Test in 30 Sekunden hier.
Du schwankst noch zwischen zwei Größen?
Wähle dein Reiseziel auf der Destinationsseite: Der integrierte Schätzer stellt dir ein paar Fragen zu deiner Art zu reisen und empfiehlt dir einen passenden Tarif, mit angezeigtem Preis, bevor du dich festlegst. Und wenn deine Reise deinen Tarif sprengt — das passiert den besten Reisen —, braucht das Aufladen einer eSIM keine einzige Warteschlange.
Die richtige Datenmenge ist die, mit der du die Frage vergessen kannst. Entscheide einmal, und schau dir dann etwas Schöneres an als einen Zähler.
— Das AEY-Team.