Dieser kleine westafrikanische Staat belohnt geduldige Reisende. Das Festland verbindet portugiesisch-koloniale Spuren im entspannten Bissau mit Balanta- und Fula-Dörfern, Palmenhainen und Gezeiten-Mangroven entlang des Geba-Ästuars. Vor der Küste streuen sich die Bijagós zu Dutzenden flacher, von Wald gesäumter Inseln, wo heilige Haine, maskierte Initiationsriten und kreolische Rhythmen den Alltag prägen. Verschlafene Fischerdörfer, leere Atlantikstrände und vogelreiche…
Mit „Mortu Nega“ (1988) drehte Flora Gomes den ersten Spielfilm Guinea-Bissaus, gefeiert bei den Filmfestspielen von Venedig; sein „Udju Azul di Yonta“ lief 1992 in Cannes in der Reihe Un Certain Regard.
Auf Orango im Bijagós-Archipel schwimmen Flusspferde im Salzwasser des Atlantiks – ein weltweit fast einzigartiges Verhalten. Seit 1996 ist der Archipel UNESCO-Biosphärenreservat.
Per Boot von Bissau nach Bubaque, weiter nach Orango zu den Flusspferden; in Bissau locken der Bandim-Markt und je nach Jahr im Februar oder März der Karneval. Eine eSIM hilft: wechselnde Bootsfahrpläne online prüfen, per WhatsApp mit den Lodges der Bijagós schreiben und vor jeder Überfahrt die Gezeiten checken.
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