Algerien schichtet Mittelmeerküste, Hochplateaus und eine gewaltige Sahara. Im Norden fällt Algier weißgetüncht zur Bucht ab, Oran schwingt zum Raï, und antike Römerstädte liegen halb vergessen in grünen Hügeln. Jenseits von Atlas und Aurès übernimmt die Wüste: Ergs aus goldenen Dünen, Oasenstädte des M'zab und die surrealen Sandsteinwälder und Felskunst-Plateaus des tiefen Südens. Weit, vielfältig und noch kaum touristisch belohnt es Reisende mit Vorausplanung.
„Schlacht um Algier“ (Goldener Löwe 1966) wurde in der echten Kasbah mit ihren Bewohnern gedreht — so realistisch, dass der Film mit dem Hinweis beginnt, er enthalte kein Wochenschau-Material.
Algerien ist das größte Land Afrikas und des Mittelmeerraums: über 2,3 Millionen km², rund 80 % davon Sahara.
Algier lebt zwischen Kasbah und Uferpromenade, Oran tanzt Raï, Constantine hängt an seinen Brücken. Eine eSIM hilft: lokale Fahrdienste (Yassir), Zugzeiten online prüfen und für den tiefen Süden (Djanet, Tassili) ist ein lizenzierter Guide Pflicht.
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