Guinea ist Westafrika von seiner malerischsten und am wenigsten besuchten Seite, ein Land grüner Hochländer, großer Flüsse und kraftvoller Musik. Das küstennahe Conakry erstreckt sich auf einer Halbinsel aus Märkten und tosenden Wellen, während sich im Inland das Plateau Fouta Djallon in kühle Schluchten, Fulani-Dörfer und donnernde Wasserfälle faltet. Im Südosten steigen bewaldete Bergketten zum artenreichen Nimba-Massiv. Mit den Quellen von Niger und Senegal hier belohnen…
Der guineische Griot Mory Kanté verstärkte seine Kora elektrisch und brachte „Yé ké yé ké“ 1988 an die Spitze der europäischen Charts – die erste afrikanische Single mit über einer Million verkaufter Exemplare, später sogar in Bollywood adaptiert.
In den UNESCO-gelisteten Nimba-Bergen lebt Nimbaphrynoides occidentalis, die weltweit einzige vollständig lebendgebärende Kröte – sie bringt fertige Junge zur Welt, ganz ohne Eier und Kaulquappen.
Wandern im Fouta Djalon: Schluchten von Doucki, Kambadaga-Wasserfälle, kühle Höhenluft in Dalaba. In Conakry über den Madina-Markt, dann per Piroge zu den Los-Inseln. Eine eSIM hilft: Guides per WhatsApp erreichen, GPS-Tracks auf einsamen Pfaden verfolgen und Rückboote von den Inseln abstimmen.
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